Taunus erleben

Der Taunus ist eine der anmutigsten Hügellandschaften, die ich je gesehen habe.
Alexandre Dumas, 1838

Der Naturpark Taunus ist die Heimat unseres traditionsreichen Mineralbrunnens. Das kleine Örtchen Oberselters (ca. 1.000 Einwohner) liegt im östlichen Hintertaunus im Naturraum Goldener Grund. Sanfte Hügel, Felder und Wälder prägen auch heute noch die Umgebung von Oberselters, der Emsbach fließt direkt an unserem Eingangstor vorbei in Richtung Lahn.

Eine idyllische Naturlandschaft, der wir unser reines und kostbares Mineralwasser verdanken. Von hier aus ist es nur kurzer Weg zu den vielen Attraktionen, die der Taunus zu bieten hat. Wir haben ein paar Taunus-Highlights für Sie ausgesucht:

Wanderwege des Taunusklubs

Egal, ob Rundwanderweg, kleiner Ausflug oder große Tour: Der Taunusklub, ein Zusammenschluss aus 24 Wandervereinen, hat für jeden Geschmack die richtige Strecke. Insgesamt 2.700 km ist das Wegenetz lang, das die Mitglieder des ältesten deutschen Gebiets-Wandervereins erfasst und mit Markierungen versehen haben. Dazu betreibt der Taunusklub fünf Wanderheime an den Strecken. Der Taunusklub bietet geführte Wanderungen an, Möglichkeiten zum Mitwandern und natürlich jede Menge Tipps für verschiedene Strecken. Mehr über den Verein inklusive Lieblingsplätze der Mitglieder und Wandertipps zum Ausdrucken finden Sie hier.

Großer Feldberg

Der Feldberg ist mit seinen 881 m der höchste Berg im Taunus. Er ist beliebtes Ziel für Wanderer, Fahrrad- und Motorradfahrer und Wochenendausflügler. Vom Aussichtsturm auf dem Feldberg-Plateau hat man bei gutem Wetter einen herrlichen Blick über den Taunus und kann auch die Skyline von Frankfurt oder die Nachbargebirge wie Westerwald oder Eifel erblicken. Mehrere Wanderwege führen über den Feldberg. Hier wurde auch 1868 der erste deutsche Wanderverein gegründet, heute unter dem Namen Taunusklub bekannt. Mehr Infos zum Feldberg gibt’s hier.

Heilklimapark Hochtaunus

Inmitten des Naturparks Taunus befindet sich der erste Heilklimapark Deutschlands. Zu seinem Gebiet gehören die beiden heilklimatischen Kurorte Königstein im Taunus und Falkenstein sowie ein 20 Quadratkilometer großes Waldgebiet, in dem sich u.a. der Große Feldberg befindet. In dem Gebiet, das Höhenunterschiede zwischen 315 und 881 m Höhe aufweist, herrschen unterschiedliche klimatische Bedingungen, die auf verschiedenen Rundwanderwegen bewusst erlebt werden können. Sie regen die Vitalfunktionen des Körpers an und stärken das Immunsystem. Heilklimawandern im Hochtaunus ist aber nicht nur gesund – die traumhaften Ausblicke und die wunderschöne Natur sind auch Balsam für die Seele. Lust auf einen Klimawechsel? Dann können Sie hier mehr erfahren.

Weiltalweg

Der 48 km lange Weiltalweg führt vom Feldberg bis zur Mündung der Weil in die Lahn bei Weilburg. Er gilt als einer der schönsten Wanderwege Deutschlands und ist auch für Radwanderer nutzbar. Die Strecke führt vorbei an malerischen Fachwerkstädtchen, verwunschenen Burgruinen, prächtigen Aussichtspunkten und weiteren Taunus-Sehenswürdigkeiten. Entlang des Weges gibt es viele Einkehrmöglichkeiten, als besonderer Service fährt von Mai bis Oktober der Weiltalbus, der eine kostenlose Fahrradmitnahme anbietet. Ausführliche Streckeninfos inklusive Zwischenetappen und GPS-Profil finden Sie hier, eine Broschüre zum Ausdrucken und Mitnehmen gibt es hier.

Bad Camberg

Das malerische Städtchen ist berühmt für seine wunderschönen Fachwerkhäuser und sein Wahrzeichen, die Kreuzkapelle. Beliebtestes Fotomotiv ist der Amthof, einer der größten Fachwerkbauten in Hessen. Die Kurkliniken locken jedes Jahr zigtausende Gäste nach Bad Camberg, das zu den ältesten Kneippkurorten Deutschlands zählt. Die grüne Lunge des Städtchens ist der Kneipp-Kurpark, der von Wassertretanlagen bis zum Minigolf und Kräutergarten alles bietet, was Leib und Seele gut tut. Mehr Informationen über Bad Camberg erhalten Sie hier.

Selterswassermuseum

Die Geschichte der Mineralquelle in unserem Nachbarort Niederselters können Sie bei einem Besuch des Selterswassermuseums kennen lernen. Zu Zeiten Herzogtums Nassau war die Quelle der berühmteste Brunnen Deutschlands, alte Tonkrüge, Preislisten und internationale Schriften zeugen vom Glanz der alten Zeiten. Der „Brunnentempel“ ist auch die Heimat der weltgrößten Mineralwasserflaschen-Sammlung. Er hat zwischen April und Oktober Sonntagmittags geöffnet. Mehr erfahren Sie auf der Museums-Website.

Schloss Braunfels

Das gerne auch „Hessisches Märchenschloss“ genannte Schloss Braunfels wurde erstmals 1246 urkundlich erwähnt. Es war schon immer im Besitz des Adelsgeschlechts zu Solms, die Grafen und Fürsten zu Solms-Braunfels sind auch heute noch die Schlossherren. Über die Jahrhunderte wurde die Burg mehrmals angegriffen, zerstört, erweitert und umgebaut. Den unverwechselbaren Charakter mit den Türmchen und Erkern bekam sie dann ab 1880. Schloss Braunfels kann ganzjährig besichtigt werden, es gibt geführte Touren durch die schönsten Räumlichkeiten, Erlebnisführungen oder Familienführungen. Die Schatzkammer der Familie Solms-Braunfels kann auch alleine besichtigt werden. Auch Hochzeiten oder Kindergeburtstage kann man hier feiern. Das ganze Angebot gibt’s auf der offiziellen Website.

Burgruine Freienfels

Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Burg in Weinbach-Freienfels (bei Weilburg) errichtet. Sie wechselte seitdem mehrmals friedlich den Besitzer, wurde aber nie durch einen Krieg oder eine Fehde zerstört. Heute gehört sie dem Förderverein Burg Freienfels, der sich die Erhaltung der Burgruine in ihrem heutigen Zustand auf die Fahnen geschrieben hat. Der Verein veranstaltet auch jährlich die Freienfelser Ritterspiele, bei denen die Besucher in eine mittelalterliche Welt abtauchen können. Jedes Jahr kommen Ende April/Anfang Mai fast 3.000 Darsteller und viele tausend Besucher auf die Burg. Sie erwartet mittelalterliche Handwerkskunst, Musik und natürlich Ritterturniere und eine große Feldschlacht. Ein großartiges Spektakel, das in Deutschland zu den besten seiner Art gehört. Neugierig geworden? Auf der Website des Vereins erhalten Sie alle Infos.

Kubacher Kristallhöhle

Am Nordrand des Taunus gibt es ein ganz besonderes Schmuckstück zu entdecken. 50 bis 70 m unter der Erde befindet sich oberhalb des Weilburger Ortsteils Kubach die Kubacher Kristallhöhle. Sie ist die einzige von Besuchern begehbare Kristallhöhle Deutschlands und mit ihrer 30 m hohen Südhalle gleichzeitig Deutschlands höchste Schauhöhle. Ihre Entstehung ist bis heute nicht vollständig erklärbar. Die mit 9 Grad konstant temperierte Höhle umgibt ihre Besucher mit 350 Millionen Jahre altem Kalkstein, der herrlich mit glitzernden Kristallen und Millionen von schneeweißen Perltropfsteinen geschmückt ist. Eine Höhlenführung dauert 45 Minuten, im daneben liegenden Freilicht-Steinemuseum kann eine Zeitreise in die Erdgeschichte unternommen werden.
Die Führungen werden vom Höhlenverein Kubach e.V. organisiert, hier geht’s zur Website.